Ein Verwöhnprogramm in unglaublicher Ruhe und reicher Natur: Kein anstrengendes Programm, keine Zwänge, nur zwei tägliche Fixpunkte: das reichhaltige Frühstück und als kulinarischen Höhepunkt das Abendessen.

Den Auftakt zum Essen bildet ein im Preis inbegriffener Apéro mit den jeweils empfohlenen Begleitweinen und eine ausführliche Vorstellung des Menüs durch den Schlossherr und Küchenchef Hans Albrecht Wagenhaus. Zum Essen können viele weitere Delinat-Weine im Offenausschank entdeckt werden. Zu unschlagbaren Preisen – in keinem anderen Restaurant werden diese günstiger serviert.

Zwischen den Mahlzeiten steht das Tagesbuffet mit frischem saisonalem Obst, einem Obstsaft, Eistee, Château-Rosé und Kaffee zur freien Verfügung. Ab und zu gibt‘s am Nachmittag ein Stück Kuchen (gegen Aufpreis).

Entspannung mit Lerneffekt

Zum Aufenthalt auf Château Duvivier gehört auch die Bewegung an der klaren Luft wie entspanntes Schmökern in den Büchern, die Sie schon lange mal lesen wollten. So bleibt Ihnen viel freie Zeit für Ausflüge, zum Wandern, Radfahren oder Erkunden der Region und zum Faulenzen, für Streifzüge durch die Reben und das Fachsimpeln mit anderen Weinfreunden.

Wie in jeder Woche auf Château Duvivier werden Sie Gelegenheit haben, mit dem Winzer auf einen Rundgang durch die Weinberge zu gehen, mit einer Spezialistin die Permakultur-Projekte und die Gemüsegärten zu besichtigen, an einem Kurz-Weinkurs teilzunehmen und Wochenmärkte zu besuchen. Alles natürlich freiwillig, je nach Lust und Laune.

Der Frühling erwacht früher als im Norden

Die Provence-Sonne lässt die Natur nach kurzem Winter früh erwachen. Frisches Gemüse kann mindestens ein Monat früher als im kühlen Norden geerntet werden. Der Frühling mit seinen klaren Tagen, dem warmen Licht und den kühlen Nächten ist herrlich auf Château Duvivier. Dank Permakultur-Techniken sind unsere Gemüse noch etwas früher als anderswo und laden ein zu genussvollen Entdeckungen. Auch Spargel gibt es in der Provence früh im Jahr.

Angenehme Kühle im Sommer

Im Juli und August tummeln sich die Touristen an den Stränden zwischen Marseille und Nizza. Lärm, Gestank, feuchte Hitze, die auch nachts kaum abkühlt. Warum tun sich das so viele Menschen an? Wer eine paar Sommertage auf Château Duvivier erlebt hat, kann das nicht verstehen. Denn dort ist es auch in der Touristen-Hochsaison ruhig und nachts angenehm kühl, so dass einem erholsamen Schlaf nichts im Wege steht.

Tagsüber kühlt ein Sprung ins Schwimmbad angenehm ab, doch auch ein Ausflug zum nahe gelegenen Lac de Sainte-Croix (40 km) lohnt sich. Dort gibt es herrliche Möglichkeiten: Badestrände mit kühlem klarem Süsswasser, Boote, Wanderwege in wunderschöner Natur und viel Sehenswertes. Zum Beispiel die Gorge du Verdon, eine der grössten Schluchten der Welt und das pittoreske Moustiers-Sainte-Marie, eines der schönsten Dörfer Frankreichs, mit seiner berühmten Fayence, das man einmal gesehen haben sollte.

Die Sommerküche der Provence ist herrlich! Leichtes dominiert den Speiseplan: Kalte Suppen, Fingerfood, leichte Salate, Ratatouille in vielen Variationen, kalt und warm, Risotto aller Art, Pasta, Fisch, wenig Fleisch und viel Gemüse. Die Provence-Küche ist eigentlich eine sehr einfache, aber auch eine kreative. Ehrlich und ohne Schnickschnack bietet sie Genuss und Abwechslung.

Laubarbeiten im Frühsommer: Trauben wollen Sonne

Im Mai, wenn die Spitzen der jungen Rebtriebe gen Himmel wachsen, gilt es für den Winzer, optimale Voraussetzungen für voll ausreifende und gesunde Trauben zu schaffen. Damit dies gelingt, müssen Triebe richtig platziert, Blätter an den geforderten Stellen entfernt und Triebspitzen gekappt werden.

Interessant in dieser Wachstumsphase ist auch der Umgang mit der Begrünung zwischen den Reben. Eine vielfältige und ganzjährig blühende Flora ist entscheidend für das ökologische Gleichgewicht und die Qualität der Trauben. Ein möglichst artenreicher Bewuchs von einheimischen Kräutern, Leguminosen (Klee, Esparsette) und Gräsern ist das Ziel. Blicken Sie dem Winzer über die Schulter und lernen Sie, wie er das Laub steuert und die Begrünung fördert.

Die Weinlese hautnah erleben

Der Höhepunkt – die Ernte! Nach einem Jahr voller Herausforderungen und bangem Hoffen freut man sich auf die Früchte seiner Arbeit. Noch vor 20 Jahren begann die Ernte selten im September, Anfang Oktober war normal. Seit sich das Klima verändert, erreichen die Trauben ihre Reife etwa zwei Wochen früher.

Es wird immer schwieriger, leichte Weine zu keltern, weil die Trauben schon sehr früh viel Zucker enthalten. Wenn man zu früh erntet, sind die wichtigen Aromastoffe noch nicht ausgereift. Wartet man zu lange, fehlt es an Säure. Vom idealen Zeitpunkt hängt eine ganze Menge ab.

Wenn am frühen Morgen die Sonne über der Hügelflanke des Gros Bessillon aufgeht und die Weinberge in helles Sonnenlicht taucht, beginnt auf Château Duvivier ein neuer Erntetag. Zwar geht es in diesen Tagen hektisch zu, wie auf allen Weingütern. Doch nehmen sich Winzer und Ernteteam die Zeit, um Ihnen einen Einblick in die Abläufe zu geben. Zu zeigen, wie Trauben gelesen werden, welche besser hängen bleiben sollten, wie die Qualität durch rigorose Selektion verbessert werden kann und was im Weinkeller alles passiert. Bei einzelnen Arbeiten werden Sie, wenn Sie wollen, selbst Hand anlegen können.

Frische Pilze, Kürbis, Maronen

Auch im Herbst besticht die Provence mit ihrem zauberhaften Licht, das so viele Künstler in ihren Bann zieht und das die Farben der herbstlich bunten Bäume in ein herrliches Gemälde verwandelt. Es ist Erntezeit, auch das Obst im Château-Garten kann frisch vom Baum genossen werden. Und in den weitläufigen, wilden Wäldern der Provence wächst eine Vielfalt von Pilzen, aus denen in der Château-Küche wunderbare Gerichte entstehen. Auch Kürbis, Maronen und Wild prägen die leckere Provence-Herbstküche.

Weihnachten und Silvester auf Château Duvivier

Auch auf Château Duvivier ist es an Weihnachten winterlich kühl. Die klaren Tage laden zu Spaziergängen durch die Weinberge und Wälder ein – das Licht, das Maler seit Jahrhunderten begeistert, betont die winterlich karge Landschaft. Morgens sind die Weinstöcke mit Raureif überzuckert und die klare Luft lässt den Sonnenaufgang im schönsten Rosa erstrahlen. Ausflüge in die umliegenden Dörfer oder auch nach Aix-en-Provence und Marseille haben im Winter einen ganz besonderen Reiz.

Ein Besuch wert sind die «Crèches provençales» oder die «Foires aux santons», die schon ab Mitte November in der ganzen Provence zu bewundern sind. Die liebevoll geformten und bemalten Krippenfiguren aus Ton gehören zu einer alten Tradition in der Provence. Die meisten «Santons» stellen Figuren aus der Provence dar und haben keinen direkten Bezug zur Weihnachtsgeschichte. So gibt es Arzt, Briefträger, alte Damen in provenzalischer Tracht und alle möglichen Bewohner einer kleinen Stadt. Jeder Figur hat ihre kleine Geschichte. In Les Baux-de-Provence gibt es sogar ein Santon-Museum.

Die beiden Festtagswochen auf Château Duvivier sind geprägt von besonders liebevoll gestalteten Abendessen, bei denen auch Feinschmecker ins Schwärmen geraten. Das festlich geschmückte Haus ist gut geheizt und das Kaminfeuer lädt Tag und Nacht zur geselligen Runde ein.

Verwöhnprogramm für Aktionäre

Besitzer/innen einer Aktie von Château Duvivier AG sind besonders willkommen und werden durch kleine Aufmerksamkeiten zusätzlich verwöhnt. Das haben sie redlich verdient, denn sie haben in der schwierigen Anfangszeit mit ihrem Aktienkauf zur Finanzierung und damit zum Gelingen beigetragen. Sie können stolz sein auf das bisher Erreichte und mit den Innovationen ist noch lange nicht Schluss.

Wöchentliche Führungen und Kurse

Château Duvivier ist das Forschungsweingut von Delinat und damit immer einen Schritt voraus. Seit 1995 wurden viele Versuche durchgeführt, die den Weinbau der Zukunft voran getrieben haben. Delinat-Winzer sind regelmässig eingeladen und lernen in Seminaren, wie sich neue Strategien und Methoden in der Praxis bewähren. Château-Gäste können die Versuche hautnah miterleben und sich über die neuesten Erkenntnisse informieren. Ausserdem gibt es wöchentlich einige kurze Kurse, an denen Weinwissen vermittelt wird. Diese vier Themen finden normalerweise statt:

Rundgang durch die Weinberge mit Winzer Erik Bergmann (90 Minuten)

Bei einem gemütlichen Spaziergang durch die Weinberge und die reiche Natur wird erklärt, welche Arbeiten zurzeit stattfinden, was die nächsten Schritte sind und welche Parzellen mit welchen Versuchen belegt sind. Es werden auf Biodiversitäts- und Permakultur-Massnahmen aufmerksam gemacht und die neuen PIWI-Parzellen besucht.

Das Ziel der Führung ist, dass die Gäste ein Gefühl für den Delinat-Weinbau bekommen und verstehen, welche Massnahmen die Qualität des Weins beeinflussen. Die Führung endet im Keller mit einer Degustation der Weine, die noch im Fass schlummern.

Ein kurzer Basis-Weinkurs mit Lolita Roche (90 Minuten)

Anders als bei anderen Weinkursen geht es hier nicht tierisch ernst zu. In kürzester Zeit erhalten Sie eine geballte Ladung an Weinwissen, das kompakt und schnörkellos vermittelt wird. Sie lernen, wie Wein entsteht, wie sich die bekanntesten Traubensorten unterscheiden, wie Wein gekonnt degustiert und korrekt serviert wird und vor allem, nach welchen Kriterien man Speisen und Wein harmonisch kombiniert.

Der praktische Teil enthält einen Parcours durch zehn verschiedene Aromen, die beim Degustieren eine wichtige Rolle spielen. Als Höhepunkt kreieren Sie zusammen mit dem Profi eine Assemblage und lernen dabei, wie aus einzelnen Traubensorten eine harmonische Cuvée entsteht.

Wein- und Food-Pairing mit Hans Albrecht Wagenhaus (1 Stunde)

Welche Grundregeln gibt es, um den passenden Wein zu einem tollen Essen zu finden? Es ist ganz erstaunlich, dass es nur wenige Faktoren sind, die beachtet werden müssen. Bei den Speisen sind dies vor allem Fett, Zucker, Gewürze und die Zubereitung, beim Wein Alkohol, Säure, Restsüsse und Tannine (Gerbstoffe).Sie werden lernen, dass es logische Gründe gibt, warum regionale Speisen meist zu den dort angebauten Weinen passen. Dass vermeintlich einfache Kombinationen wie Käse und Rotwein meistens ganz und gar keine idealen Kombinationen sind. Ein spannendes Thema, das leider mit vielen Tabus belegt ist, von denen es sich zu lösen gilt.

Permakultur und Gemüsegarten mit Laurence Halleux (90 Minuten)

Seit klar ist, dass der Klimawandel schneller als befürchtet stattfindet und dass Europa immer häufiger von Extremwetter heimgesucht wird, hat Permakultur bei Delinat an Stellenwert gewonnen. Es geht vor allem ums Wasser-Management. Auch Starkregen sollen im Boden versickern können und nicht zu Erosion führen. Alles Wasser, was auf dem Betrieb fällt, soll auf dem Betrieb bleiben. Das Grundwasser soll nicht sinken, sondern sein Niveau auch bei langer Dürre halten können. Weil der Weinbau im Unterschied zum Ackerbau aus Dauerkulturen besteht, sind Permakultur-Massnahmen schwieriger umzusetzen.

Château Duvivier aber hat bereits grosse Eingriffe vorgenommen und will beweisen, dass die Ziele erreicht werden können. So ganz nebenbei entstand daraus eine herrliche Teichlandschaft und grosse Gemüseterrassen, auf denen künftig die meisten Zutaten für die Château-Küche wachsen werden.

Märkte in der Provence

Jedes kleine Städtchen und fast jedes Dorf in der Provence hat seinen eigenen Markt. Dort werden die frischesten Delikatessen und saisonale Verführungen angeboten. Seien dies kleine runde Ziegenkäse in verschiedenen Reifegraden, selbst erzeugtes Olivenöl, duftende Aprikosen, Auberginen, Paprika und Zucchetti direkt vom Bauern. Das Auge kann sich kaum satt sehen an der Farbenpracht. Und die Nase erlebt ein Fest der Gerüche: Der süssliche Duft reifer Kirschen, das würzige Aroma von Lavendel, Majoran und Thymian und während der Trüffelzeit der intensive Duft der schwarzen Trüffel. Oft sind die Lebensmittel biologisch produziert und erfüllen höchste Qualitätsansprüche. Es ist eine wahre Freude, die Zutaten für ein typisches provenzalisches Menü einzukaufen.

Trüffelmarkt

Den Besuch eines Trüffelmarktes während der Trüffelsaison sollte man sich nicht entgehen lassen. Einkaufen sollte aber nur, wer sich auskennt. Immer öfter stammen die begehrten Knollen aus China oder anderen Ländern und sind für Laien kaum von den höherwertigen und um ein Mehrfaches teureren provenzalischen Trüffel zu unterscheiden. Der Markt in Aups, nur eine halbe Stunde vom Château entfernt, ist bekannt und wirklich sehenswert. Die Ware wechselt nur gegen Bares den Besitzer – nicht selten sind das vierstellige Beträge für ein paar hundert Gramm. Frankreich ist berüchtigt für seine Bürokratie – doch hier schaut der Fiskus offenbar grosszügig weg. Als Zuschauer eine reine Freude – nicht nur die Angebote zu betrachten und zu riechen, den Verkaufsargumenten zu lauschen, nein, allein das Beobachten der Charaktere ist ein Besuch wert.

Märkte am Dienstag

Cotignac: Markt von 8 bis 13 Uhr

Märkte am Mittwoch

Aups: Vormittag – Marché provençal
Aups: Vormittag – Marché aux truffes blanches (Juni und Juli)
Salernes: Markt von 8 bis 13 Uhr

Märkte am Donnerstag

Aups: Vormittag Marché aux truffes noires (vom letzten Donnerstag im November bis Februar)

Märkte am Samstag

Aups: Vormittag – Marché provençal
Salernes: Markt von 8 bis 13 Uhr

Aups: Festival Jazz-Verdon im Juli in vielen Gemeinden des Departements Haut-Var

Wandern rund um Château Duvivier

Château Duvivier ist ein idealer Startpunkt für idyllische Wanderungen. Mit der richtigen Wegbeschreibung und Karte ist es ganz einfach. Wir empfehlen vor allem festes Schuhwerk, genügend Getränke und Sonnenschutz. Viele Wegabschnitte führen in dieser Gegend durch lichten Wald, der viel Schatten spendet. Im Château liegt eine Mappe mit Routenvorschlägen mit unterschiedlichen Anforderungen aus, die alle als Rundstrecke angelegt sind.

Damit Sie die Schönheit der Touren bis zum Schluss geniessen können, können Sie sich vom Frühstücksbuffet ein Picknick zubereiten und auf die Wanderung mitnehmen. Die beliebtesten Touren führen Sie auf den Gros Bessillon, ins Dörfchen Pontevès und durch dichten Wald in die Duvivier-Parzelle «Beau Mulé».

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